Ein Programm für Kinder, die in Geschichten hineinwachsen wollen
Zuhören und Mitdenken
Kinder folgen nicht nur einer Geschichte, sondern entdecken Motive, Rollen und kleine Wendungen mit eigener Beteiligung.
Sprache mit Fantasie
Wörter, Bilder, Stimmen und Bewegungen verbinden sich zu lebendigen Erzählmomenten.
Eigene Ideen einbringen
Kinder dürfen Geschichten weiterspinnen, Figuren verändern und selbst zu Mit-Erzähler:innen werden.
Rituale mit Wiedererkennung
Wiederkehrende Erzählmomente geben Halt und machen Sprache im Gruppenalltag sichtbar.
So fühlt sich Erzählwelten im Alltag an.
Manchmal beginnt alles mit einer Bildkarte, manchmal mit einer Stimme, manchmal mit einer Figur, die wieder auftaucht. Kinder lauschen, erzählen weiter, spielen kleine Rollen und merken, dass Geschichten nicht fertig sind, sondern wachsen können.
Ein konkreter Moment kann so aussehen: Eine Geschichte wird begonnen, die Gruppe ergänzt mit Stimmen, Bildern oder Gesten, später taucht dieselbe Figur in einem neuen Zusammenhang wieder auf. So entsteht aus einzelnen Erzählmomenten über Wochen eine vertraute Dramaturgie.
Über mehrere Wochen wachsen daraus Zuhören, Ausdruck, Fantasie und die Erfahrung, dass Sprache etwas Eigenes öffnen kann.
Erzählwelten startet oft mit Lingo, holt aber je nach Gruppe auch Klangi für Stimme und Rhythmus, Malfine für Bildideen oder Wirbuli für Rollen in Bewegung dazu.

